Zwischen Himmel und Erde existiert weit mehr, als uns die herrschenden Strukturen glauben machen wollen. Doch der Mensch soll weder erkennen, wer er wirklich ist, noch begreifen, welche schöpferische Kraft in ihm ruht. Er soll funktionieren, gehorchen, konsumieren und die vorgegebene Wirklichkeit niemals grundsätzlich in Frage stellen. Willkommen in der wahren Matrix.
Joachim Sondern
Die Erde gleicht einem gewaltigen Sklavenplaneten, dessen Bewohner ihre Ketten kaum noch wahrnehmen, weil man ihnen beigebracht hat, diese für Freiheit zu halten. Genau deshalb unternehmen lebensfeindliche und satanische Kräfte alles, um zu verhindern, daß der Mensch das Gute, Lebendige sowie Schöpferische in die Welt trägt.
Wer diesen Mechanismus nicht erkennt, bleibt ein Gefangener seiner unsichtbaren Zelle. Wer ihn jedoch durchschaut, beginnt, die Matrix Schicht für Schicht zu zerlegen. Natürlich ist ein solcher Schritt, hinein ins Licht, immer ein Risiko – aber innerlich ist es befreien, wenn man sich löst vom Scheinsystem.
Die Matrix ist kein Begriff aus einem Science-Fiction-Film. Sie ist ein reales Herrschaftsgefüge, das den Menschen von der Wiege bis zur Bahre umschließt. Sie besteht aus politischen Täuschungen, medialer Bewußtseinslenkung, finanzieller Abhängigkeit, schulischer Gleichschaltung, religiöser Fremdbestimmung sowie der fortwährenden Erzeugung von Angst, Schuld und gesellschaftlicher Spaltung.
Alle diese Ebenen verfolgen dasselbe Ziel: Der Mensch soll von seiner inneren Führung getrennt und daran gehindert werden, sein schöpferisches Potential zu erkennen und zu entfalten.
Die erste Schicht: Die tagespolitische Hypnose
Das tagespolitische Geschehen ist kein bloßes Durcheinander widerstreitender Interessen. Es gleicht einem sorgfältig inszenierten Schauspiel, dessen Rollen wechseln, während das Drehbuch dasselbe bleibt.
Links gegen rechts, Nation gegen Nation, Geimpfte gegen Ungeimpfte, Klimaschützer gegen sogenannte Klimaleugner: Stets wird ein neuer Gegensatz geschaffen, an dem sich die Menschen aufreiben sollen. Sie werden in eine Welle aus Empörung, Angst als auch Feindseligkeit hineingezogen und verlernen dabei, das Schauspiel als Ganzes zu betrachten.
Sie streiten über die Kulissen, während die Regisseure hinter der Bühne ungestört ihre Macht ausbauen. Charlene Manca hat diesen Mechanismus treffend beschrieben. Solche klaren Stimmen sind für einen freien Geist ungleich wertvoller als die endlosen Diskussionen des sogenannten Mainstreams, die keinen Erkenntnisgewinn hervorbringen, sondern lediglich neue Aufmerksamkeit und Energie in das bestehende System leiten.
Die eigentliche Niedertracht dieser Schicht liegt in der gezielten Erzeugung politischer Ohnmacht. Der Bürger soll glauben, seine Stimme bestimme den Kurs, seine Wahl verändere die Richtung und ein Wechsel der Parteien bedeute einen Wechsel der Macht.
Doch allzuoft sind die Parteien lediglich verschiedene Abteilungen desselben politischen Verwaltungsapparates. Sie wechseln ihre Farben, ihre Gesichter und ihre Parolen, ohne die grundlegenden Herrschaftsverhältnisse anzutasten.
Wer das erkennt, begreift: Wer ausschließlich innerhalb der vorgegebenen Spielregeln handelt, kann am Ende nur das gewinnen, was das System ihm zu gewinnen erlaubt.
Die zweite Schicht: Die mediale Bewußtseinskontrolle
Die Massenmedien sind längst kein neutraler Spiegel der Wirklichkeit mehr. Sie sind die zentrale Projektionsfläche der Matrix. Sie entscheiden, welche Ereignisse Bedeutung erhalten, welche Stimmen Gehör finden und welche Fragen gar nicht erst gestellt werden dürfen. Sie erschaffen Feindbilder, verschweigen widersprechende Informationen und wiederholen die herrschende Erzählung so lange, bis eine bloße Behauptung wie unumstößliche Wirklichkeit erscheint.
Der freie Geist soll dabei systematisch abgerichtet werden. Zweifel wird als Verschwörung gebrandmarkt, Widerspruch als Gefahr dargestellt und eigenständiges Denken zum gesellschaftlichen Makel erklärt. Doch die dunkelste Seite der Medienmacht besteht nicht allein in der Verbreitung von Lügen oder Halbwahrheiten. Ihr eigentliches Ziel ist die Zerstörung der inneren Orientierung.
Wer jahrelang ungeprüft die Bilder, Begriffe und Deutungen der Matrix in sich aufnimmt, verliert schrittweise die Fähigkeit, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Das Denken wird ausgelagert, das Gewissen übertönt und die Intuition zum Schweigen gebracht.
Der Mensch glaubt schließlich nicht mehr, was er selbst erkennt. Er erkennt nur noch, was man ihn zu glauben gelehrt hat. Die Seele wird betäubt – das Schöpferische verkümmert. Zurück bleibt ein Mensch, der zwar unablässig informiert wird, aber immer weniger versteht.
Die dritte Schicht: Die finanzielle und rechtliche Knechtung
Geld ist das Blut der Matrix. Schulden, Zinsen, Abgaben und künstlich erzeugte Knappheit halten große Teile der Bevölkerung in dauerhafter Existenzangst.
Arbeit wird nicht als schöpferische Tätigkeit verstanden, sondern als Zwang zum Überleben. Eigentum wird zunehmend zum Vorrecht weniger, während die Mehrheit dafür bezahlen muß, überhaupt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu dürfen.
Gleichzeitig wachsen Gesetze, Verordnungen, Genehmigungspflichten und bürokratische Vorschriften wie ein undurchdringliches Gestrüpp. Sie dienen immer seltener dem Schutz des einzelnen Menschen, dafür umso häufiger der Absicherung staatlicher und wirtschaftlicher Macht.
Der Bürger ist nicht mehr der Souverän. Er wird registriert, vermessen, besteuert, kontrolliert und verwaltet. Aus einem freien Menschen wird ein Vorgang, eine Nummer, eine Akte, ein Algorithmus. Die eigentliche Grausamkeit dieser Ebene liegt in der Enteignung der Lebenszeit.
Wer den größten Teil seiner Kraft dafür aufwenden muß, Rechnungen zu bezahlen, Formulare auszufüllen, Genehmigungen einzuholen und seine bloße Existenz zu rechtfertigen, besitzt kaum noch Energie für geistige Entwicklung, schöpferische Arbeit oder gesellschaftlichen Widerstand.
Genau darin liegt das Prinzip: Ein erschöpfter Mensch stellt keine grundsätzlichen Fragen, ein verängstigter Mensch widerspricht nicht, ein innerlich gebrochener Sklave träumt nicht mehr von Freiheit.
Die vierte Schicht: Die spirituelle und seelische Blockade
Hier befindet sich der eigentliche Kern der Matrix. Das lebendige, schöpferische Bewußtsein des Menschen ist ihre größte Bedrohung. Deshalb werden wahre Spiritualität, innere Führung sowie die unmittelbare Verbindung zum Göttlichen entweder lächerlich gemacht, kommerzialisiert oder in kontrollierte Glaubenssysteme gezwängt.
Der Mensch soll nicht aus eigener Erfahrung erkennen, er soll glauben, was ihm vorgegeben wird. Er soll seine Verantwortung abgeben, seine Macht nach außen verlagern und auf Erlösung durch Institutionen, Führer oder Vermittler warten.
Angst vor dem Tod, anerzogene Schuldgefühle, materielle Ablenkung und die fortwährende Betonung der menschlichen Bedeutungslosigkeit halten ihn in geistiger Unmündigkeit.
Satanische Kräfte – verstanden als Kräfte, die sich gegen das Leben, die Wahrheit und die Schöpfung richten – haben ein elementares Interesse daran, daß der Mensch sein göttliches Erbe niemals erkennt.
Denn ein Mensch, der sich seiner inneren Kraft bewußt wird, läßt sich schwerer beherrschen. Ein Mensch, der seiner Intuition vertraut, ist weniger anfällig für Propaganda. Und ein Mensch, der das Gute bewußt in die Welt trägt, entzieht der Finsternis ihren Lebensraum.
Die Matrix lebt nicht aus eigener Kraft – sie lebt von der Abwesenheit echten Lichtes.
Der Ausweg duldet keinen Kompromiß
Wollen wir dieses zerstörerische Spiel nicht nur kritisieren, sondern tatsächlich überwinden, müssen wir die Verantwortung für unser Leben und unsere Wirklichkeit zurückgewinnen.
Das gelingt jedoch nicht, indem wir innerhalb der Matrix lediglich um bessere Plätze kämpfen. Wer das System wirklich überwinden will, muß sich seinem inneren Zugriff entziehen. Das bedeutet keine Flucht und kein passives Abwarten. Es bedeutet bewußte Verweigerung.
Keine energetische Beteiligung an ihren Spaltungsritualen, keine blinde Aufnahme ihrer medialen Botschaften, keine innere Zustimmung zu ihrer Angstpropaganda. Keine freiwillige Unterwerfung unter Denkverbote, künstliche Feindbilder oder vorgefertigte Wahrheiten.
Der freie Geist zieht seine Aufmerksamkeit aus dem Schauspiel zurück. Er nährt sich aus unabhängigen Quellen, prüft selbst, denkt selbst und vertraut wieder seiner eigenen Wahrnehmung. Er erkennt, daß die Matrix nur so lange Macht besitzt, wie ihre Erzählungen geglaubt, ihre Konflikte ausgetragen und ihre Mechanismen mit menschlicher Energie gespeist werden.
Jeder Mensch, der aufhört, gedankenlos mitzuspielen, schwächt ihr Fundament. Jeder, der seine schöpferische Kraft zurückgewinnt, errichtet bereits einen Teil der neuen Welt.
Die Matrix zu zerlegen bedeutet nicht, sie mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Haß, Täuschung, Zwang als auch Vernichtung würden lediglich eine neue Form desselben Gefängnisses erschaffen. Sie zu zerlegen heißt, ihre Mechanismen sichtbar zu machen, ihr die Aufmerksamkeit zu entziehen und an ihre Stelle etwas Lebendiges, Wahrhaftiges sowie gleichermaßen Schöpferisches zu setzen.
Das ist der eigentliche Akt der Übernahme. Nicht die Eroberung ihrer Institutionen, sondern die Rückeroberung unseres Bewußtseins. Wer das verstanden hat, ist kein Zuschauer mehr, sondern ist innerlich bereits ausgestiegen.
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