Freie Gedanken und Satire

Arbeiten bis zur Erschöpfung: Friedrich Merz und der Kult der Dauerleistung

Man muß es Friedrich Merz lassen: Er kennt sich aus mit Arbeit. Zumindest mit jener Form von Arbeit, die in klimatisierten Vorstandsetagen stattfindet, zwischen PowerPoint-Folien, Beraterpapieren sowie diskreten Lobbygesprächen. Wenn ein Mann, der seit Jahrzehnten zwischen Aufsichtsräten, Finanzvehikeln und Renditeerwartungen pendelt, dem deutschen Arbeiter erklärt, er arbeite „zu wenig“, dann [weiterlesen]