Die Angst der Mächtigen vor freiem Blut, freiem Glauben sowie freier Heilung

Ausgerottet, umerzogen, verraten – warum freie Völker der „Zivilisation“ immer im Weg standen

Die sogenannte zivilisierte Welt hat seit jeher ein tiefes Mißtrauen gegenüber jenen Kulturen gehegt, die nicht nach trügerischen Gesetzen sowie Dogmen lebten, sondern aus alten Überlieferungen, aus der innerer Ordnung ihre Kraft zogen. Die Indianer Nordamerikas wie auch die nordischen Heiden Europas standen sinnbildlich für eine Lebensform, die sich der totalen Kontrolle entzog.

  Joachim Sondern

Ihr Wissen war nicht kodifiziert, sondern lebendig; es wurde erzählt, gesungen, geträumt, am Feuer weitergegeben. Mythen waren keine Märchen, sondern Speicher des kollektiven Gedächtnisses. Genau darin lag ihre Gefahr für jede Macht, die vereinheitlichen, normieren sowie beherrschen wollte.

Beide Kulturen verstanden Heilung nicht als Geschäft, sondern als Verantwortung. Ihre Heiler arbeiteten mit Pflanzen, Klängen, Ritualen sowie Bewußtsein. Krankheit galt nicht als isolierter Defekt, sondern als Zeichen einer Disharmonie zwischen Mensch, Gemeinschaft sowie Natur. Ein solches Denken ist der modernen Pharmaindustrie zutiefst fremd, ja feindlich; denn wo Heilung aus Selbstregulation, Naturkenntniß sowie spiritueller Ordnung entsteht, dort verliert das System der Abhängigkeit seine Grundlage. So war es folgerichtig, daß man dieses Wissen nicht integrierte, sondern verdrängte, verbot, lächerlich machte.

Die Indianer wurden offen bekämpft, vertrieben, dezimiert. Man sperrte sie in Reservate, trennte sie von ihren Jagdgründen, von ihren Ahnenplätzen, von ihren Göttern. Ihr Wissen überlebte nur dort, wo es heimlich weitergegeben wurde, oft gebrochen, oft fragmentiert. Das Volk selbst jedoch wurde nahezu ausgelöscht, nicht allein körperlich, sondern geistig. Ein Geist ohne Volk bleibt ein Echo.

Die nordischen Heiden hingegen erlebten eine andere Form der Vernichtung: die Umerziehung. Mit Feuer sowie Schwert, später mit Kanzel sowie Schule, wurde ihnen der eigene Glaube ausgetrieben. Abrahamitische Zwangsreligionen erklärten ihre Götter zu Dämonen, ihre Rituale zu Sünde, ihre Magie zu Teufelswerk. Doch hier zeigt sich ein entscheidender Unterschied: Die nordische Magie war tief im Alltag, im Jahreslauf, im Blut verankert. Sie war kein Kult, sondern Weltverständniß. Deshalb überdauerte sie jede Epoche, jede schwarze Magie, jede dogmatische Überformung. Sie zog sich zurück, wurde verborgen, verschlüsselt, überlieferte sich im Brauchtum, in Märchen, in Symbolen, in Träumen.

Doch hier liegt auch die größte Warnung. Wenn der nordische Geist zwar überlebt, das Volk jedoch seinen Glauben nicht mehr lebt, dann geschieht dasselbe wie bei den Indianern – nur langsamer. Ein Volk ohne gelebte Spiritualität wird formbar, austauschbar, entwurzelt. Der Geist kann Jahrhunderte überdauern, doch ohne Träger bleibt er abstrakt, wirkungslos, museal. Glauben ist kein Gedanke, sondern Praxis – kein Symbol, sondern loyale Haltung.

Die Parallelen sind unübersehbar: Beide Kulturen ehrten die Natur als beseelt, nicht als Ressource. Beide kannten Initiationen statt Indoktrination. Beide verstanden Magie als Ordnung, nicht als Manipulation. Beide wurden bekämpft, weil sie frei waren. Der Unterschied liegt allein darin, daß den einen das Land genommen wurde, den anderen der Glaube und die Heimat.

Die Frage, die sich heute stellt, ist unbequem, aber unausweichlich: Will ein Volk bloß Erinnerungsort sein, oder wieder Träger seines eigenen Geistes? Geschichte zeigt, daß äußere Vernichtung grausam ist; doch innere Entleerung ist tödlicher. Denn sie geschieht leise, scheinbar freiwillig, als Anpassung verkauft. Und genau hier entscheidet sich, ob der nordische Geist weiterhin nur überlebt – oder ob auch das Volk wieder lebt.

Während schwarze Magier von gewissen Logen seit jeher als Werkzeuge der Kontrolle eingesetzt werden, um Bewußtsein zu lenken, Angst zu säen sowie Macht zu sichern, fragt sich der Erwachte unweigerlich: weshalb sollst Du nicht an Magie glauben? Gerade deshalb. Denn jede reine Seele, die Magie nicht zur Unterwerfung, sondern zur Heilung, zur Ordnung sowie zur Rückbindung an das Ursprüngliche verkörpert, stellt eine Bedrohung für jene dar, die Macht nur durch Täuschung erhalten können. Magie war niemals das Problem – sie war stets das Gegengewicht. Und genau darum sollte sie vergessen werden.

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Heimatliebender Aktivist, Medienmacher und Politiker! Ein Zitat von Ernst Jünger wurde zum inneren Begleiter: "Zeige mir den Markt der Stadt und ich sage dir, ob dein Volk noch lebendig ist." Friedrich Nietzsche formulierte einst treffend: "Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst schon heute weiter hinauf oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können." Ich habe mich für den Weg der Wahrheit entschieden - aus Liebe zum Eigenen!

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