Schulden oder Bomben: Die Welt im Schatten der FED

Akzeptiere den Dollar – oder du wirst "Demokratiebomben" ernten

„Und bist du nicht willig, so brauch‘ ich Gewalt.“ – dieses düstere Grimm-Zitat scheint die inoffizielle Außenpolitik westlicher Finanzmächte besser zu beschreiben als jede diplomatische Floskel. Wer sich dem Diktat des US-Dollars und der Federal Reserve (FED) verweigert, wird nicht etwa in Ruhe gelassen – sondern destabilisiert, sanktioniert, bombardiert oder gestürzt. Der Krieg beginnt nicht mit Panzern, sondern mit Krediten, die man nicht braucht – und endet oft in Trümmern, wenn man sie nicht annimmt.

   Joachim Sondern

Die Geburt der FED – Krieg aus dem Schatten

Die Federal Reserve wurde am 23. Dezember 1913 gegründet – heimlich, kurz vor Weihnachten, durch das sogenannte Federal Reserve Act. Es war das Ergebnis jahrelanger Intrigen mächtiger Bankenfamilien wie den Rockefellers, Rothschilds, Warburgs und Morgans, die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf Jekyll Island den Grundstein für das legten, was heute das einflussreichste private Finanzkonsortium der Welt ist.

Offiziell sollte die FED „die Wirtschaft stabilisieren“ und „Inflationen verhindern“. In Wahrheit jedoch wurde sie nur wenige Monate später zur Hauptfinanzierungsquelle für den Ersten Weltkrieg – durch massive Schuldenausgabe an die US-Regierung. Aus dem Nichts geschöpftes Geld gegen Zins – ein Geschäftsmodell, das fortan Krieg zu einem Geschäft und Schulden zur Waffe machte.

Während Millionen starben, verdienten die Banken an jedem Schuss. Die FED war nie ein Instrument demokratischer Kontrolle, sondern von Beginn an ein Werkzeug der Enteignung sowie geopolitischen Steuerung – getarnt als staatliche Einrichtung, doch in Wirklichkeit in privater Hand, samt einem Monopol auf die Geldschöpfung einer Supermacht.

Seitdem steht sie im Zentrum jeder bedeutenden globalen Krise – und fast jeder großen Lüge.

Wer nicht zahlt, wird zerstört – die Logik des globalen Kreditsystems

Die Welt wird nicht nur durch Waffen beherrscht, sondern durch Währungen. Genauer gesagt: durch eine einzige – den US-Dollar. Und wer sich diesem Diktat nicht unterwirft, wer es wagt, eigene Wege zu gehen, eigene Währungen zu schützen oder gar ein alternatives Finanzsystem aufzubauen, der wird nicht ignoriert, sondern bekämpft.

Die Geschichte der letzten Jahrzehnte zeigt ein eiskaltes Muster:

Wer den Dollar ablehnt, wird destabilisiert. Wer sich der FED entzieht, wird zum Sicherheitsrisiko erklärt.

Die Bomben folgen nicht dem Ruf der Freiheit – sondern der Bilanz des Währungsfonds. Man rettet nicht Menschen, man rettet die Ordnung der Gläubiger. Was sich wie Verschwörung anhört, ist dokumentierte geopolitische Praxis – und sie hat Namen, Orte, Daten und Opfer.

Im Folgenden eine Liste jener Staaten, die den Mut hatten, Nein zu sagen – und den Preis dafür zahlten.

Iran

Ablehnung seit: 1979 (Islamische Revolution)
Was passierte?

  • Verstaatlichung der Ölindustrie
  • Rückzug aus dem westlichen Bankenmodell
  • Aufbau eines islamisch geprägten Finanzsystems
  • Versuch der Entdollarisierung

Sanktionen, Isolation, militärische Drohungen, Wirtschaftskrieg, Terroranschuldigungen und letztendlich Krieg.

Irak unter Saddam Hussein

Ablehnung ab: ca. 2000
Was passierte?

  • Saddam kündigte an, Öl künftig in Euro statt Dollar zu handeln
  • Eigenständige Zentralbank

2003 US-Invasion, Sturz des Regimes, komplette Re-Dollarisierung, neue Zentralbankstruktur.

Libyen unter Gaddafi

Ablehnung: seit den 1970ern, konkret ab 2009
Was passierte?

  • Ankündigung des Gold-Dinars
  • Aufbau einer afrikanischen Zentralbank unabhängig von IWF & FED

2011 NATO-Krieg, Zerstörung des Staates, Verlust der Souveränität.

Syrien unter Assad

Ablehnung: dauerhaft, besonders seit 2000
Was passierte?

  • Eigenständige Finanzpolitik, kein IWF, kein Dollarhandel
  • Verhinderung von US-Saudi-Ölpipelines

2011: „Arabischer Frühling“ wird bewaffnet – westliche Unterstützung für Regimewechsel, SWIFT-Ausschluss, Zentralbank-Sanktionen. Anno 2025, Assad musste Ende 2024 fliehen, Syrien wieder in den Händen der globalen Finanzelite, Armut und Gewalt prägen Syrien nach Assad. Ein Elend, wie auch im „befreiten“ Libyen.

Venezuela unter Chávez & Maduro

Ablehnung: seit ca. 2004
Was passierte?

  • Rauswurf westlicher Banken
  • Förderung alternativer Zahlungsmethoden (z. B. Petro-Kryptowährung)
  • Verstaatlichung von Öl, Goldreserven heimgeholt

Wirtschaftsblockade, SWIFT-Sanktionen, CIA-nahe Putschversuche, Hyperinflation, „Failed State“-Narrativ.

Kuba seit der Revolution (1959)

Ablehnung: seit 1960
Was passierte?

  • Verstaatlichung von Banken und US-Vermögen
  • Abkopplung vom Dollarhandel

Wirtschaftsembargo, Invasionsversuch (Bay of Pigs), Isolierung bis heute.

Russland – besonders seit 2014

Ablehnung: massiv ab 2014 (nach Krim), beschleunigt 2022
Was passierte?

  • Aufbau eines eigenen Zahlungssystems (SPFS, MIR)
  • Abkopplung vom Dollar in vielen Handelsbeziehungen
  • Goldreserven ausgebaut, Dollarreserven abgebaut

Sanktionen, SWIFT-Ausschluss, Einfrieren von Zentralbankvermögen.

Nordkorea

Ablehnung: permanent
Was passierte?

  • Komplett eigenes, isoliertes Finanzsystem
  • Kein Zugang zu IWF, Weltbank, Dollarverkehr

Vollständige Sanktionierung, Embargo, „Achse des Bösen“-Status.

Simbabwe unter Mugabe

Ablehnung: ab den 2000ern
Was passierte?

  • Enteignung westlicher Ländereien
  • Zunehmende Isolation vom Weltfinanzsystem
  • Versuche, mit Gold und Tauschhandel zu überleben

Hyperinflation, Sanktionen, internationale Isolation.

Länder, die sich 2025 noch immer gegen das FED-/Dollar-/Zinssystem stellen

Stand 2025 gibt es weltweit nur noch eine Handvoll Staaten, die sich erkennbar dem westlichen Schuldgeldsystem, dem Zinssystem, dem US-Dollar und insbesondere der Kontrolle durch die FED, den IWF, die Weltbank und SWIFT entziehen – vollständig oder weitgehend. Diese Staaten sind systematisch sanktioniert, isoliert oder werden gar geopolitisch bekämpft, da ihre Haltung als Bedrohung der globalen Dollarhegemonie gesehen wird.

Iran

  • Islamisches Bankensystem (Riba-Verbot – also Zinsverbot)
  • Keine IWF-/Weltbank-Mitgliedschaft
  • Kein US-Dollarhandel
  • Massive Sanktionen
  • Aufbau alternativer Zahlungsrouten (China, Russland, Kryptowährungen)
    Klarer Widerstand gegen das westliche System.

Russland

  • SWIFT-Ausschluss seit 2022
  • Aufbau eigener Zahlungsinfrastruktur (MIR, SPFS)
  • De-Dollarisierung der Handelsverträge
  • Abbau von US-Staatsanleihen und Dollarreserven
  • Golddeckung im bilateralen Handel (z. B. mit BRICS-Partnern)
    Systematischer Umbau gegen FED-Strukturen.

Venezuela

  • Versuchte Einführung einer eigenen Kryptowährung (Petro) gegen US-Dollar
  • Harte Ablehnung von IWF & Weltbank
  • Goldverkäufe abseits westlicher Märkte
  • Staatliche Kontrolle der Zentralbank
    Teilweise unabhängig – trotz wirtschaftlicher Not.

Kuba

  • Keine Integration in westliches Finanzsystem
  • Verstaatlichung von Banken, keine internationale Anbindung
  • Eigene Doppelwährung (MLC & CUP)
  • Kein offizieller US-Dollarumlauf
    Seit 60 Jahren außerhalb des Schuldgeldsystems.

Nordkorea

  • Kein Zugang zu IWF, Weltbank, SWIFT oder westlichen Märkten
  • Keine Abhängigkeit vom US-Dollar
  • Vollständig staatlich kontrolliertes Finanzsystem
    Total abgeschottet vom globalen Zinssystem.

Syrien

  • Eigenständige Zentralbank
  • Sanktioniert und von SWIFT ausgeschlossen
  • Kein IWF-Programm
  • Wirtschaftskollaps durch Kriegsfolgen, aber System nicht an FED angeschlossen
    Teilweise erhaltene Souveränität – unter extremem Druck.

Die Geschichte zeigt ein einfaches, brutales Prinzip:

Akzeptierst du die Schuldenmacht des Dollars nicht, bekommst du Bomben.

Was als „Kampf für Demokratie“ getarnt wird, ist in Wahrheit oft ein Krieg gegen finanzielle Unabhängigkeit. Die FED ist kein neutraler Akteur, sondern Teil eines Systems globaler Kontrolle, das über Verschuldung, Zinslast und Abhängigkeit herrscht. Die Staaten, die sich dem Schuldgeldsystem widersetzen, zahlen einen hohen Preis, aber sie halten noch ihre Würde.

Der sogenannte „Krieg gegen den Terror“, der „Kampf für Demokratie“ oder der „Schutz der Menschenrechte“ sind folglich meistens trügerische Nebelkerzen. Was wirklich nicht geduldet wird, ist:

  • Wirtschaftliche Souveränität.
  • Unabhängigkeit vom Dollar.
  • Zentralbank-Kontrolle durch das eigene Volk statt durch FED-nahe Eliten.

Solange die Welt gezwungen wird, in Dollar zu atmen, wird es keinen Frieden geben. Vielleicht liegt wahre Souveränität nicht in Waffenarsenalen, sondern in der Kontrolle über das eigene Geld. Wer das erkennt, versteht, warum manche Kriege geführt werden – und wer sie befiehlt.

Wer sein Land vom Dollar befreit, wird zum Ziel.
Wer eine eigene Zentralbank behält, wird zum Problem.
Wer nicht auf die Knie geht vor der FED, dem bringen sie „Demokratie“ – aus dem Bombenteppich.

Und die Moral von der Geschicht, dieser Weltordnung traust Du besser nicht!

Über Joachim Sondern 105 Artikel
Heimatliebender Aktivist, Medienmacher und Politiker! Ein Zitat von Ernst Jünger wurde zum inneren Begleiter: "Zeige mir den Markt der Stadt und ich sage dir, ob dein Volk noch lebendig ist." Friedrich Nietzsche formulierte einst treffend: "Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst: entweder du kommst schon heute weiter hinauf oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können." Ich habe mich für den Weg der Wahrheit entschieden - aus Liebe zum Eigenen!

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